Sonntag, 2. April 2017

Der Frischekick

Her mit dem Frischekick!
Das denke ich mir immer kurz vor Ostern. Dann habe ich die Nase endgültig voll von Fellkisssen und Kuscheldecken, von erdigen Farben und Brauntönen. Dann brauche ich Zitronenfalter und Mimosen, gelbe Tulpen und viel, viel Sonne oder zumindest die Sonnenfarbe: Gelb!


Zugegeben: Nicht jeder mag diese Farbe. 
Gelb ist auffällig, wirkt wie ein Paukenschlag und lässt sich nicht leicht kombinieren. Ich mag am liebsten Gelb und Weiß.



Das erzeugt sommerliche Frische, wirkt hell und fröhlich. Gelb und Weiß - zwei Farben, die jeden Raum offen und luftig machen.  Zu viel davon kann aber schnell auch wieder blöd aussehen. Ich setze Gelb lieber sparsam ein. Hier einige Schalen, dort ein paar Kissen, so einfach entsteht für mich ein frühlingshaftes Wohngefühl ...




... und nach und nach stellt sich mit dem leuchtenden Gelb um mich herum, mit Winterlingen und Narzissen, dann auch wieder das wunderbare Zuckerwattesommerleichtgefühl ein.
Jahr für Jahr ebenso pünktlich wie die 

Sommerzeit
(von Paul Maar)

Im März ist´s wieder mal so weit:
Heut Nacht beginnt die Sommerzeit,
die Uhr, sie wird zurückgestellt.
Der Hofhund wundert sich und bellt.
"Was ist da los? Das gibt´s doch nicht!
Jetzt brennt ja morgens um halb fünf
bei meinem Bauern schon das Licht!"
Die Kuh im Stall sagt: "Das ist neu:
Jetzt gibt´s um fünf schon Gras und Heu!"
Den Hühnern ist das viel zu dumm.
Sie kommen einfach nicht heraus.
Für sie stellt sich die Zeit nicht um,
sie schlafen noch im Hühnerhaus.


Wundertütentage
wünscht Frau Rose