Samstag, 11. Februar 2017

Kinder und Kreativität

Alle Kinder sind kreativ, ob sie es bleiben, hängt von uns ab!


Dieser Satz eines bekannten Kunstpädagogen fällt mir immer ein, wenn ich einen meiner Workshops 
"Literatur kreativ" oder "Literatur bewegt" 
mit Kindern mache.
Diese Kurse liegen mir besonders am Herzen, weil sie so vielseitig sind. Hier arbeite ich nicht allein vor mich hin, sondern schließe mich mit anderen Kreativen zusammen: aus den Bereichen Bildhauerei, Malerei, mit Tanz- und Theaterpädagogen
Was für eine Fantasie! Was für ein Spaß! Wie viel Potential


Tatsächlich fällt es den Kindern am Anfang nicht leicht, dass sie hier frei sprechen sollen. Dass sie Geschichten erzählen sollen, ohne sie vorher aufgeschrieben zu haben. 

Dass sie innerhalb kurzer Zeit kleine Theaterstücke spielen, ihre Kulissen selbst bauen, ihre Kostüme selbst herstellen sollen. 




Aber beim freien Erzählen, beim Malen, Tanzen, Basteln, Lachen und Toben löst sich jede Anspannung. Alle arbeiten konzentriert zusammen. Erwachsene und Kinder. Aus einfachen Pappkartons entstehen verrückte Roboter. Ein Schuhkarton wird zum Puppentheater. Als Vorhang für das Theater dient ein Bettlaken. Das Klassenzimmer wird zur Bühne. Auf dem Rand eines ausrangierten Hutes entsteht eine Fantasielandschaft. Jeder trägt etwas dazu bei und schaut über den eigenen Tellerrand hinaus. Mit wunderbaren Ergebnissen. 





Ein Hoch auf alle Kollegen, die mit mir gemeinsam kreativ werden.
Ein Hoch auf unsere Kursteilnehmer, die beweisen:
Alle Kinder sind kreativ, ob sie es bleiben, hängt von uns ab!



Die Kurse "Literatur kreativ"  und "Literatur bewegt" können über mich gebucht und über meine Homepage angefragt werden:
www.barbara-rose.info


Wundertütentage 
wünscht Frau Rose


Dienstag, 24. Januar 2017

10 Gründe für Gemütlichkeit

Wenn es draußen kalt oder garstig ist, brauche ich es besonders gemütlich. Das geht am besten mit meinen 10 Favoriten für echten Winterzauber:





1. Vorrangig möchte ich es natürlich drinnen, im Haus, mollig warm und kuschelig haben. Aber auch gemeinsame Abend mit Freunden und/oder Familie am Feuerkorb sind sehr gemütlich . Diese herrliche Winterluft, das prasselnde Feuer, warme Getränke und gute Gespräche. Ich liebe es. Mütze, Schal und Handschuhe an, dann ein Glas Glühwein oder Tee. Winterwunderland!



2. Mein Favorit für drinnen: Fell in vielen Variationen. Uaargh, ich höre schon wieder den Aufschrei. FELL! Aber das gibt es längst so derart echt unecht, dass damit keiner mehr Probleme haben muss. Hauptsache gemütlich! 





3. Darauf kann ich nicht verzichten: Kerzen! Dicke, dünne, große, kleine. Natürlich gibt es da Qualitätsunterschiede, lasst euch davon nicht verrückt machen. Häufig geben gerade teure Kerzen den meisten Ruß beim Auspusten ab. Wo und was ihr kauft, das könnt allein ihr entscheiden. Besonders schön: eine Kerze mit Dekoration in einer Schale oder viele Kerzen in unterschiedlicher Größe auf einem Tablett arrangiert. Wusstet ihr, dass der Blick in ein Meer von Kerzenlicht ähnlich wie ein Stück Schokolade Glückshormone auslöst? Habe ich doch schon immer geahnt ... 




4. Düfte! Duftkerzen sind Umweltsünden, sagen viele. Ich mag sie trotzdem. Und wenn es keine Duftkerzen sein dürfen, nehme ich im Winter auch gern Kerzen aus Bienenwachs. Erinnert mich an meine Kindheit. 

5. Kissen. Sie sind überhaupt mein Favorit für jede Art von kleiner oder größerer Wohnungsveränderung. Wer kann sich schon alle paar Monate ein neues Sofa oder einen aktuell angesagten Designersessel leisten? Mit Kissen lässt sich jede Wohnung, jedes Zimmer sofort umstylen. Wenn ihr in der Farbfamilie bleibt, könnt ihr hemmungslos Muster und Stile kombinieren. Sehr cool!





6. Dieser Trick ist so einfach, zeigt aber große Wirkung: weiche Decken oder Plaids regen sofort zum Kuscheln an. Ganz einfach gleich mehrere auf dem Sofa oder einer alten Leiter drapieren, das lockt an kalten Wintertagen zum Kuscheln ein. Kein Problem, wenn es sich auch die Gäste gemütlich machen wollen. Einfach Schuhe aus, Wollsocken und genug Decken bereit halten. .



7. Accessoires sollten Natürlichkeit und Wärme ausstrahlen oder sich in Form und Farbe an der sanften Grundfarbe Braun orientieren. Wer es üppig mag, kann also gut zu Kupfer oder Gold greifen! Auch rustikale Holzbrettchen, unbehandelte Hölzer, Zapfen oder andere Walddeko sorgen für Gemütlichkeit.

8. Persönlichkeit ist wichtig! Das Strandgut vom letzten Urlaub, eine selbstgemachtes Deko-Objekt, ein Bild, das dein Kind gemalt hat. Super! Passt genau, her damit. Völlig egal, ob das Anderen gefällt. Zum Einrichten gehört Selbstbewusstsein. Persönliche Andenken, Fotos, Kunst oder Kitsch. Alles ist möglich, wenn es zu dir und der von dir angestrebten Farbwelt passt!






9. Gemütlichkeit ist gut für das Wohlbefinden. Ein kräftiger Tee, ein Glas Rotwein, ein schöner Früchtepunsch - mit oder ohne Alkohol. All das kann zur Gemütlichkeit beitragen. Mein Favorit: ein gutes Buch und ein Glas Rotwein in gemütlicher Atmosphäre. Großartig!



10. Die kleinen, feinen Dinge: eine Zeitschrift, die zum Lesen einlädt. Ein Teller mit Obst, eine Schale mit Gebäck. Eine Karaffe mit Wasser und zwei, drei Gläser. Frische Blumen. All diese Dinge signalisieren dir und deinem Partner, deiner Familie oder Gästen: Lasst euch gerne hier nieder. Macht es euch gemütlich. Ihr seid herzlich willkommen!




Wundertütentage
wünscht Frau Rose
















Mittwoch, 11. Januar 2017

Lu-la-Land oder Im Land der Träume

Familie ist schön.
Meistens. Fast immer. Oft. 
Nur manchmal ... träumt man sich kurz mal weg
Und dann passiert Folgendes:




Manchmal träume ich davon, dass ich keine Kinder habe. 
Mit wehenden Haaren brause ich im offenen Cabrio durch die Welt, schlendere gemütlich durch die Läden und Museen diverser Großstädte, lasse kräftige Masseure in eleganten Wellness-Hotels an meinen Problemzonen arbeiten und perfekt geschminkte Kosmetikerinnen an meinem Aussehen. 
Am Abend beleuchtet Kerzenlicht den Tisch in einem feinen Restaurant, während ich mit einem strahlend schönen Mann entspannt und losgelöst vom Hier und Jetzt ein fünfgängiges Menü verspeise. Ein bisschen Kaviar, ein wenig Hummer und viel Champagner statt tieffliegender Pommes, Ketchup-Seen auf dem Tischtuch und schaumigem Spezi - erst gerührt und dann geschüttelt. Kein Kinderquatsch, kein Kindergejammer stört meinen Traum, ich bin geborgen in einer Oase der Ruhe. 
Mit glückseligem Lächeln und neuem Körpergefühl erwache ich. Schön, schlank, völlig erholt. 
Eine Göttin. Weiblichkeit in Perfektion.

Dann hüpfe ich, noch ganz verträumt, leichtfüßig aus meinem Bett. Schwebe milde lächelnd aus der Schlafzimmertür, tripple auf dem weichen Teppich den Flur entlang und mitten hinein in eine Horde nackter Blondinen! Kreuz und quer liegen sie über den Teppich verteilt, recken mir ihre blanken Busen und Wespentaillen entgegen. Instinktiv verstecke ich meinen Bauchansatz in den Seidenfalten des Nachthemds, spanne den von Orangenhaut geplagten Po und versuche, mein leichtes Doppelkinn in die Höhe zu zwingen. Kurz gesagt: ich bin erschüttert und neidisch auf so viel geballte Sinnlichkeit am frühen Morgen und brülle sofort los "Wer hat die doofen Barbies hier liegen lassen?"

Eilfertig kommt meine kleine Tochter angelaufen, packt die nackten Weiber in ihr pinkfarbenes Barbie-Sammel-Körbchen und wirft mir einen vorwurfsvollen Blick zu. "Die sind nicht doof, Mami, die sind schön. Als du noch nicht so alt warst, hast du bestimmt auch mal so ausgesehen." Dann nimmt sie ihren Korb mit all dem wohlgestalteten Weibsvolk und trägt die Damen würdevoll ins Kinderzimmer.

Ich breche weinend vor der Badezimmertür zusammen. Ach, diese Schmach! Wo ist der Spalt im Erdboden, in den ich versinken könnte? Den Blick in den Spiegel verkneife ich mir heute, hülle mich flugs in meinen alten Bademantel und eile zum Frühstück. Auf halber Strecke trete ich versehentlich auf ein Rennauto, das eins der Kinder nicht ganz vorschriftsmäßig vor der Treppe geparkt hat. Der kleine Flitzer bringt mein rechts Bein so in Schwung, das zunächst Auto und Bein, dann der übrige Körper in Nico-Rosberg-Manier die Treppe hinunterrasen. 
Dieser Rausch der Geschwindigkeit!

"Au Backe", höre ich meine kleine Tochter sagen. "Is was passiert?", erkundigt sich mein Mann aus der Küche. 
Natürlich nicht. Graziös richte ich mich wieder auf, bin aber noch etwas benommen. Im Geiste sehe ich meinen Kopf, der unter die Kommode gerollt ist, setze ihn wieder auf den rechten Fleck. Greife nach den Beinen, die auf der untersten Treppenstufe liegen, und klemme sie an den Körper. Schlenkere schließlich so lange mit den Armen, bis sich die Knoten von selbst lösen, erhebe mich, setze ein freundlich-energisches Gesicht auf und schreite in die Küche.

Sofort prasselt eine Ladung klebriger Cornflakes auf mich ein. Meine achtjährige Tochter hat in blendender Frühstückslaune eine Portion Müsli in meine Richtung geschleudert, fröhlich unterstützt von meinem Gatten. Keck lädt er ein paar Haferflocken auf seinen Kaffeelöffel und bläst zum zweiten Angriff. Halali!
Im Land der Träume hatte ich beinahe vergessen, wie putzig meine Familie ist.

Ich schaue die Spaßvögel strafend an.
"Du bist heute aber unlustig", mault mein Mann.
"Oh je", bemerkt das älteste Kind. "Mami hat schlecht geschlafen." 
"Die sieht komisch aus mit ihrem Bantel", blökt die Jüngste. Offensichtlich meint sie, dass ich in meinem alten Bademantel nicht sonderlich attraktiv wirke. "Ich glaube, die Mami ist stinkig, weil ihre Busen nicht mehr so Berge sind wie bei den Barbies", wirft das mittlere Kind mitleidig in die Runde. Meine Kinder und mein Mann starren mich an, nicken wissend und flüstern sich etwas zu.

Gerade will ich frustriert die Küche verlassen, da umarmt mich mein Göttergatte liebevoll, drückt mir einen Kuss auf den Mund und eine Tasse Kaffee in die Hand: "Guten Morgen, schönste aller Frauen. Wir warten schon die ganze Zeit. Ohne dich ist das Frühstück nur halb so nett."

Später schneide ich Frühstücksbrote, fülle Trinkflaschen und beginne wieder zu träumen. Dass ich mit Mann und Kindern in einem riesigen Campingbus durch die Lande fahre, in Schwimmbädern herumtolle, am Meer Sandburgen baue, heimlich alle Barbies darin vergrabe, Berge von Pommes in mich und die Kinder hineinstopfe ...

... wer will schon allein Cabriolet fahren?

(Copyright: Barbara Rose)


Wundertütentage
wünscht Frau Rose

Samstag, 31. Dezember 2016

Ein Wunsch-Gedicht zum Jahresende

Was soll ich mir wünschen zum Jahreswechsel?
Was wünsche ich euch für das kommende Jahr?
Ein wunderbarer Kollege hat die Antwort:
James Krüss!


Gedicht für jeden Tag im Jahr

Jeder wünscht sich jeden Morgen
irgendetwas - je nachdem.
Jeder hat seit jeher Sorgen.
Jeder jeweils sein Problem.

Jeder jagt nicht jede Beute.
Jeder tut nicht jede Pflicht. 
Jemand freut sich jetzt und heute.
Jemand anders freut sich nicht.

Jemand lebt von seiner Feder.
Jemand anders lebt als Dieb.
Jedenfalls hat aber jeder
jeweils irgendjemand lieb.

Jeder Garten ist nicht Eden.
Jedes Glas ist nicht voll Wein.
Jeder aber kann für jeden
jederzeit ein Engel sein.

Ja, je lieber und je länger
jeder jedem jederzeit
jedes Glück wünscht, umso enger
leben wir in Einigkeit.


Wundertütentage
wünscht Frau Rose




Montag, 19. Dezember 2016

Die Top 5 der Lieblings-Bücher zur Weihnachtszeit

Jetzt aber hurtig
So kurz vor Weihnachten möchten ich euch gerne noch meine 5 liebsten winterlichen oder weihnachtlichen Bücher zum Vorlesen vorstellen. 

Illustration/Copyright: Dorothea Ackroyd aus: "Das Weihnachtswunder" von Barbara Rose (Coppenrath Verlag)

Adventszeit und Weihnachten mit Kindern aber ohne Bücher? Geht gar nicht. 
Einfach herrlich, wenn wir gemeinsam auf dem Sofa sitzen, in Büchern blättern, vorlesen, Tee trinken und Plätzchen essen. Schöner kann die Vorbereitung auf Weihnachten nicht sein. Hier die Top 5 der winterlichen und weihnachtlichen Lieblingsbücher von Frau Rose: 


Diese liebevoll erzählte Weihnachtsgeschichte von Otfried Preußler (einem meiner Lieblingsautoren!) gibt es jetzt mit neuen, wunderschönen Illustrationen von Christiane Hansen. 
Der Inhalt: Als das Eselchen eines Morgens aufwacht, ist seine Mutter verschwunden. Wie gut, dass ihm ein kleiner Engel verrät, wo es sie finden kann: bei Jesus an der Krippe nämlich, im Stall. Gemeinsam machen sich das Eselchen und der Engel dahin auf und laden alle ein, sie zu begleiten. Viele Kinder, Hirten mit ihren  Schafen, sogar die Würstelfrau und der Herr Wachtemeister Dimpfelmoser folgen. Alle gemeinsam erreichen schließlich den heiligen Ort und erleben das Wunder von Weihnachten, Und natürlich findet das Eselchen dort auch seine Mutter wieder. 
(Thienemann Verlag)




Dieser Klassiker von Astrid Lindgren gehört bei uns ganz unbedingt zum Weihnachtswintergefühl dazu. Auch wenn es draußen gar nicht schneit, mit Maditas und Lisabets Geschichte kann man es sich zumindest bestens vorstellen.
Der Inhalt: Als es endlich schneit, spielen Madita und Lisabet wild und ausgelassen im Schnee. Leider erkältet sich Madita dabei so stark, dass sie am nächsten Tag nicht beim Weihnachtsgeschenke-Besorgen dabei sein darf. Aber Lisabet! Erst ist alles herrlich und schön. Doch dann steigt Lisabet übermütig auf den Schlitten von Andersson. Nichtsahnend fährt er immer weiter aus der Stadt weg, mitten in den Wald. Dort lässt der gemeine Kerl die kleine Lisabeth auch noch einfach aussteigen, nachdem er sie entdeckt hat. An dieser Stelle bleibt nicht nur meinen Kindern jedes Mal beinahe das Herz stehen ... . Doch alles wird gut, Lisabet wird von netten Menschen wieder nach Hause gebracht und darf sich gemütlich zu Madita ins Bett kuscheln. Ganz bestimmt ein Buch, das man immer wieder lesen möchte!
(Oetinger Verlag) 


Eine starke, ergreifende Geschichte von Jutta Richter, mit ebenso berührenden Bildern von Jacky Gleich.
Der Inhalt: Das Mädchen, das neu zugezogen und die Außenseiterin ist, möchte gerne die Maria im Krippenspiel sein. Doch eine dunkelhäutige Maria mit kurzen Haaren kommt überhaupt nicht infrage. So eine darf höchstens ein Schaf spielen. 
Und dann klappt es doch noch. Als die Hauptdarstellerin ausfällt, muss das Mädchen spontan einspringen, den Text kann es längst in- und auswendig. Endlich darf es die Maria sein und wird dafür am Ende - wie schön - mit tosendem Applaus bedacht.
(Hanser Verlag)
  

In diesem Vorlese-Buch sind so viele Geschichten drin, dass für jede Stimmung etwas Passendes dabei ist. 24 Geschichten verkürzen das Warten auf Weihnachten, erhöhen die Vorfreude oder machen einfach Spaß beim Lesen. Dabei ist die Mischung aus klassischen, bekannten Geschichten und neuen Texten besonders gelungen. Macht viel Spaß beim Vorlesen!
(Verlag Thienemann-Esslinger)

Dieses Buch mag ich sehr. Und das nicht nur, weil ich es selbst geschrieben habe, sondern weil es eine ganz andere Weihnachtsgeschichte ist. Frech, rotzig, witzig. Und weil Astrid Henn dazu großartige, humorvolle Bilder gezeichnet hat. Hier hatte der Coppenrath Verlag den Mut, eine ziemlich ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte zu veröffentlichen. Leider hat das Buch wohl nicht genug Leser begeistert, denn es wurde - kurz vor Weihnachten - aus dem Programm genommen. Sehr schade! 
Jetzt ist es nur noch gebraucht übers Internet, im modernen Antiquariat oder bei mir erhältlich (per Mail-Anfrage über meine Homepage).
Der Inhalt: Räuber Zaster ist sauer. Es ist kurz vor Weihnachten, aber er hat weder etwas zu essen noch ein warmes Dach über dem Kopf. Deshalb überfällt und entführt er kurzerhand den komischen Mann mit dem roten Mantel und dem weißen Bart, der mit seinem Schlitten durch den Wald  fährt. Räuber Zaster hofft natürlich, dass in seinen Päckchen etwas Essbares ist. Aber Fehlanzeige! Auch egal, dann werden die Päckchen eben auf dem Weihnachtsmarkt verscherbelt. Komisch nur, dass die Kinder gar kein Interesse an Spielzeug, Büchern und anderen schönen Dingen haben. Das bekommen sie nämlich angeblich alles vom Weihnachtsmann. Als der Räuber genauer nachfragt, beschreiben sie ihm diesen Mann ganz genau. Und plötzlich wird dem Räuber klar, wen er da gerade entführt hat ... 

Wundertütentage 
wünscht Frau Rose